CAMP-BERLIN ist ein kleines Team, bestehend aus berg- und reisebegeisterten Freunden, die unterschiedlichste alpine und hochalpine Touren unternehmen. Neben dem Schwerpunkt auf die gesamten Alpen sind wir auch unregelmäßig an kleineren oder größeren Zielen unterwegs, wo wir ständig versuchen, neues kennenzulernen!

Tourenbilder





Nevado Ishinca (5530m)
Galerie  (14.04.2008, 15.04.2008)

* 14.04.2008

Aufstiegsroute: Quebrada Ishinca (4300m), Quebrada Yanaraju, Nordwestflanke Nevado Ishinca, Nevado Ishinca (5530m)

Abstieg: wie Aufstieg, anschließend Abstieg ins Tal

Am nächsten Morgen, wieder so gegen 4 Uhr, gings dann auf zum Ishinca auf der anderen Talseite gelegen. Hier führt zum Glück ein richtiger Weg hin zum Gletscher, der das gleichmäßige Gehen deutlich vereinfacht hat. Etwas schwierig gestaltete sich zunächst das Wetter an diesem Morgen, später jedoch riss es auf und tiefblauer Himmel kam zum Vorschein. Am Ishinca konnten wir dann auch eine längere Strecke mit den Skiern aufsteigen, was die ganze Sache doch immer sehr vereinfacht. Am letzten Col vor dem Gipfel hatten wir dann auch perfektes Wetter, um von dort aus wieder mal ganz alleine am Berg die letzten durchaus steilen und schwierigen Höhenmeter zu bezwingen. Die anschließende Abfahrt ging dann wieder extrem geschmeidig und schnell durch, nur der jeweilige Abstieg ins Basislager sorgte wieder einmal in unseren Plastikskischuhen für Schmerzen im ganzen Fußbereich.

Unten angekommen sorgte der Zustand unseres zurückgelassenen Zeltes dann für ernste Mienen, denn eine wahrscheinlich recht übermütige Kuh muss sich einen grossen Spaß daraus gemacht haben ihre Hörner mehrmals in unserem Außenzelt zu versenken. Resultat der feinen Arbeit: 4 große Löcher und mehrere kleine! Und damit ein nicht mehr regendichtes Zelt - ole! Mußten dann umdisponieren und die letzte Nacht in der Hütte schlafen, was bei uns schon für große Verärgerung gesorgt hat.














* 15.04.2008

Der Abstieg hinunter ins Tal und zurück in Richtung Huaraz am folgenden Tag war ein wieder mal sehr weiter, denn durch die noch immer gesperrte Straße mußten wir einen anderen Rückweg einschlagen, der sich uns aber nicht immer klar erschloss und somit deutlich länger ausfiel als gedacht. Als wir dann in einem winzigen Bergdorf ankamen wie zwei Außerirdische mit Skiern und Plastikschuhen gab es zu unserem Glück gleich das wahrscheinlich einzige Collectivo zurück nach Huaraz - und siehe da, trotz einhelliger Meinung aller voher Befragten, die Straße war auf einmal wieder befahrbar, wie wir live miterleben durften, womit der große Umweg für uns gar nicht nötig gewesen wäre. Mit einem leichten, zerstörten, sarkastischen Lächeln erreichten wir dann also glücklich Huaraz am Montagabend.











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