CAMP-BERLIN ist ein kleines Team, bestehend aus berg- und reisebegeisterten Freunden, die unterschiedlichste alpine und hochalpine Touren unternehmen. Neben dem Schwerpunkt auf die gesamten Alpen sind wir auch unregelmäßig an kleineren oder größeren Zielen unterwegs, wo wir ständig versuchen, neues kennenzulernen!

Tourenbilder





Suldenspitze (3350m)
Galerie  (25.08.2003)

* 25.08.2003

Nordroute / Überschreitung:
Sulden (1880 m) – Schaubachhütte (2581 m) – Suldenspitze (3376m) – Rifugio Casati (3254 m)

Unser Weg führt uns am frühen Morgen von Gampenhöfe, dem letzten Ortsteil von Sulden und gleichzeitig Talstation der Bergbahn, hinauf in Richtung Schaubachhütte. Das Auto kann ohne Probleme auf dem weitläufigen Areal des Parkplatzes abgestellt werden, bevor es dann gleich über den Rosimbach entlang einer wild bewachsenen Westflanke durch dichtes Gestrüpp stetig nach oben geht. Bald stößt der Weg auf die Versorgungsfahrstraße zur Bergstation, spätestens ab hier wird der Weg immer unterhalb der Seilbahn recht monoton. Die knapp 700 Hm sind aber schnell hinter sich gebracht, zumindest hat man so Zeit genug sein Bergtempo zu finden.

[Das uns an diesem Morgen gleich das Maskottchen der Südtiroler Bergwelt über den Weg läuft, lässt uns erstmal schmunzeln. Als plötzlich zwei dicke Kombis an uns vorbei rauschen und wenig später ein kleines Team eine Art Fotoshooting inszeniert, wird uns klar, dass das Model ein uns durchaus bekanntes Gesicht hinter einem dicken Bart verbirgt. In dieser bizarren Umgebung hockt Reinhold Messner (!) auf einem Stein und poost was das Zeug hält. Lustig!]

Die Schaubachhütte hinter uns lassend, führt der Weiterweg zunächst über ausgedehnte Geröllfelder bis auf knapp 2800 m. Zur Orientierung dient die in direkter, südlicher Linie gelegene Suldenspitze, generell aber recht einfach zu finden. Der offizielle Weg knickt bei 2950 m nach Osten ab und schlängelt sich durch den Eisseepaß zur ehemaligen Hall`schen Hütte. Unser gewählte Weg, der irgendwo zwischen Janinger Scharte und Suldenspitze hinauf führt, ist eine sinnvolle und einfache Alternative. Lohnenswert ist dieser Aufstieg allemal, weil es von hier aus nur ein Katzensprung zur Königspitze ist, ein wahrhaft formschöner Berg, und die komplette Cevedale-Route von hier aus einsehbar ist. Die Spur schlängelt sich durch ein paar wilde Bruchzonen, manchmal leicht versteckt, aber doch gut zu finden. Der Gipfel ist dann nur noch ein Kinderspiel.
Der kurze Abstieg zur Casatihütte stellt dann ebenfalls kein Problem mehr dar.
















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