CAMP-BERLIN ist ein kleines Team, bestehend aus berg- und reisebegeisterten Freunden, die unterschiedlichste alpine und hochalpine Touren unternehmen. Neben dem Schwerpunkt auf die gesamten Alpen sind wir auch unregelmäßig an kleineren oder größeren Zielen unterwegs, wo wir ständig versuchen, neues kennenzulernen!

Tourenbilder





2 neue Tourenberichte und die nächsten Skitouren (10.12.2007)
Wir haben es mal wieder geschafft, ein dunkler Sonntagabend musste dafür herhalten, und haben zwei neue Tourenberichte fertig gemacht. Der Erste unserer drei Juni-Projekte, die Tour auf die Vertainspitze könnt ihr also jetzt hier in voller Schönheit anschauen, die restlichen beiden folgen dann bald. Auch hier anzusehen ist der kleine Skiausflug auf`s Zuckerhütl, das aber weniger rein-alpiner Charakter, mehr so unter dem Motto: im Vorbeigehen mal mitgenommen. Aber seht selbst..

Darüberhinaus beplanen wir gerade Ziele im Januar, wenn es uns wieder mal für rund 12 Tage in die Alpen ziehen wird. So wie es momentan aussieht zunächst zum Einrutschen zu Freunden ins Allgäu und dann, wen wundert`s, ins Wallis. Aber man muss auch festhalten, die haben einfach die geilen Berge da... ;-)
Wird auf jeden Fall eine runde Sache mit ganz viel Spaß, aber auch mit ernsthaften Projekten, je nachdem was das Wetter so zulässt. Soweit sind wir uns schon einig, das Bishorn soll auf jeden Fall ein Zeil sein, was sonst noch, lassen wir euch später mitteilen.

Frederik


Die Zeit der Planung (26.09.2007)
Jetzt, wo die Tage wieder deutlich schneller ihr Tageslicht verlieren und man sich noch einmal genüßlich die letzten warmen Sonnenstrahlen auf den Pelz scheinen lassen kann, befassen wir uns gerade mit organisatorischen Dingen das nächste Jahr betreffend. Denn diesmal soll das Ziel ein etwas anderen Charakter annehmen als in den Jahren zuvor. Weniger das Bekannte und Vertraute wird im Vordergrund stehen, als vielmehr ein Versuch in andere Dimensionen vorzudingen. Dabei werden wir unseren bisherigen Tummelplatz, die zentral vor der Haustür Berlins liegenden Alpen vernachlässigen, um zum ersten Mal außereuropäisch die Berge der Welt zu erkunden.
Für meine Person gesprochen wird damit ein langersehnter Traum war, zum einen diese Ecke der Welt kennen zu lernen und zum anderen die großen Berge der Welt zu besteigen.

Doch dahin ist es noch ein weiter Weg, im Frühjahr 2008 soll`s losgehen und daher gibt es noch jede Menge zu tun für uns, damit solch ein Projekt durchgeführt werden kann.

Ihr werdet weiterhin über den Entstehungsprozess in den nächsten Wochen hier von uns informiert und auch die genauen Zielkoordinaten werden wir hier demnächst bekannt geben.

Frederik


wieda da samma! (25.06.2007)
Wieder zurück und die Willkommenskapelle hat immer noch nicht den Weg zu uns gefunden..!
;-)
Am vorletzten Wochenende also haben wir die Heimreise angetreten, nach wirklich erlebnisreichen 10 Tagen in den unterschiedlichsten Tälern der Alpen. Aber dazu alles der Reihe nach:

An einem Donnerstag hatten wir dann alles ins Auto geworfen und waren voller Tatendrang nach Südtirol aufgebrochen. Abends, um gleich mal eine Übernachtung auf dem Campingplatz zu sparen, hat`s uns gleich in den Winterraum der Düsseldorfer Hütte gezogen, um dort am nächsten Tag über den NW-Grat auf die Vertainspitze zu kommen. Die Tour ist als IIIer beschrieben, aber nicht so lang wie beispielsweise der Hintergrat am Ortler und daher die perfekte Eingehtour. Und schon in der ersten Tour hat uns gleich das Wetter gezeigt, auf was wir uns einzustellen haben: sauviel Schnee für die Jahreszeit und recht unterkühltes, feuchtes Wolkenwetter. Haben`s dennoch recht elegant auf den Gipfel geschafft, trotz der vielen Nassschneerutsche, die rechts und links abgegangen sind. Nur der Rückweg war ein verdammt langer, anstrengender und feuchter.

Nach wenigen Tagen der Regeneration also weiter am Ortler. Hintergrat im Juni eigentlich ja eine Tour für Genießer: noch schön leer und lecker Wetter mit viel Tiefblick! Aber alles ging schon recht ungeschmeidig mit einer provisorischen Nacht im Außenklo der Hintergrathütte los, weil entgegen der Auskunft untem im Tal die Hütte keinen offenen Winterraum hat - olè! Eine herrliche Nacht ohne Schlafsack in Tuchfühlung der Kloschüssel! Sind daher also sehr früh (!) gestartet und sind auch eigentlich gut trotz des Schnees vorangekommen. Doch mit aufgehender Sonne bestätigte sich der Eindruck, dass hier heute nix mehr mit warmen Fels und Chillen sein wird. In den oberen Passagen hat`s dann fett gestürmt, nachdem wir den ganzen Tag in der Wolkensuppe unterwegs waren, und letztendlich sogar geschneit. Der Fels im Ganzen ziemlich brüchig und daher wenig genussvoll. Den Grat plus Gipfel eigentlich nicht so richtig wahrgenommen, von Freude gar keine Rede, sind wir dann Richtung Payerhütte weiter, mit Passagen, die zwischen heikel bis ganz heikel lagen, trotz des Normalweges. Final völligst am Ende um 10 abends wieder am Auto gewesen nach 18 Std. und den kompletten Rückweg Regen in der Fres..!

Die Bernina ist dann leider auch dem wechselhaften Wetter zum Opfer gefallen, so dass die Flucht vor der Schlechtwetterfront begann. Über Innsbruck (Gruß an den Jägermeyr) in die Tauern gerauscht, um da relativ weit östlich noch die letzten Stunden gutes Wetter abzupassen. Stüdlgrat im herrlich grünen Kalser Tal, ein Kontrast zum Ortler. Am Freitag von der Stüdlhütte aus über den Gletscher zum Grateinstieg gestapft bei deutlich weniger Schnee und recht entspannt bis zum Frühstücksplatz (3500m) gekommen, an dem wir uns dann zum Umdrehen entschieden haben. Denn ab 3200m hing wieder alles in den Wolken, Föhnsturm und durch die Feuchtigkeit der Luft leichte Eisbildung auf dem Fels. Dazu 30m Sicht und die Erkenntnis weder das Wetter beobachten zu können und nicht schon wieder nur um den Haken hinter die Tour machen zu können. Denn dazu ist der Grat eigentlich zu spektakulär.

Diesmal alles also ein wenig schwierig, nix Planbares vom Wetter her und über die von uns benutzten Wetterberichte möchte ich an dieser Stelle kein Wort verlieren!

Frederik


Motto: Zwischenzeit nutzen! (06.06.2007)
Während sich die Uni in immer wiederkehrenden Schleifen monoton wiederholt, das Wetter ein härteres Grillevent (noch) nicht zulässt, eine Fußball-WM erst einmal nicht in Sicht ist und das Laufen mehr schlecht als recht an einem vorüberzieht, haben uns in der letzten Zeit quälende Gefühle der Tatenlosigkeit voll im Griff. Trotz zaghafter Versuche diese Leere durch andere Nebentätigkeiten auszugleichen oder zumindest Ablenkung zu schaffen für eine gewisse Zeit, müssen wir uns nun eingestehen, dass der Ansatz zwar ein Löblicher war, sich jedoch nicht in der Realität als durchsetztbar erwiesen hat.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ab das Gerödel innen Kofferraum und los dafür! Knapp 12 Tage Zeit ordentlich was unter die Füße zu nehmen, Ziele gibt es genug. Dazu ein hoffentlich gütlich gestimmter Juni, sowohl für die Tagsüberbeschäftigung als auch natürlich für die ausufernden Grillrunden.

Zunächst soll also unterm Ortler der Dreibeingrill aufgebaut, wenn`s klappt für vielleicht zwei oder drei schöne Projekte im Fels und Eis. Danach, so der Plan, eine kurze Verlagerung der Feuerstelle in Richtung Südostschweiz, an den Rand der Bernina. Sofern wir die Möglichkeit bekommen, sollen verschiedene, feine Linien und Routen für unsere grillfleischgestählten Körper herhalten.

In diesem Sinne versuchen wir ohne all zu viel Übergewicht auf den heiligen, märkischen Boden zurück zu kehren.

Hoch-die-Tassen!

Frederik

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